Häusliche Pflege: An der Grenze der Belastbarkeit

Ulrike Baureithel schreibt in den Blättern für deutsche und internationale Politik, dass gerade die häusliche Pflege an ihre Grenzen stößt. Alte und neue Animositäten, Schuldgefühle und häufig durch Krankheitsbilder ausgelöste psychische Verletzungen lassen Angehörige und Freunde an Grenzen stoßen. Stress und Überlastung können dann schnell auch in Gewalt umschlagen. Diese Seite der häuslichen Pflege beleuchtet die Autorin.

Daher seit es geboten, die finanzielle Absicherung der Pflegezeit zu verbessern: ein Pflegegeld analog zum Elterngeld einzuführen, ein Rückkehrrecht an den Arbeitsplatz zu vereinbaren und professionelle Begleitung für die häusliche Pflege bereitzustellen. Ein Recht solle es gebe, zu pflegen oder eben nicht zu pflegen.

Ein interessanter Debattenbeitrag einer ansonsten weniger beleuchteten Seite des Problemfeldes Pflege.

Titel: Auch Arnie kann es nicht mehr richten © https://www.tobias-leipnitz.de/

Titel: Auch Arnie kann es nicht mehr richten © https://www.tobias-leipnitz.de/

Auszug aus dem Gesetz - Vorrang der häuslichen Pflege

36.000 unbesetzte Pflege-Stellen