Standort werden
Vier Schritte zur Umsetzung
Wenn Sie sich als Gebietskörperschaft, Wohnungsgesellschaft, als Kirche oder Pflegedienst und Wohlfahrtsorganisation oder als Fachverband von unserem Programm QuartierPflege angesprochen fühlen, dann laden wir Sie herzlich ein, sich daran zu beteiligen. Dazu gehören folgende Schritte:
Als interessierte Person finden Sie vielfältige Inhalte auf unserer Website sowie eine Präsentation und ein Fact Sheet. Diese Informationen können Sie gerne für die interne Kommunikation in Ihrer Organisation nutzen.
Für ein erstes einstündiges Online-Gespräch fallen keine Kosten an. Wir erläutern die wichtigsten Fragen und erklären unsere Methodik. Dafür bitten wir darum, dass eine entscheidungstragende Person anwesend ist (Abteilungsleitung, Amtsleitung, Bürgermeister:in), um gemeinsame nächste Schritte konkret besprechen zu können.
Sie beraten intern, ob Sie einen Gremienentscheid über QuartierPflege vorantreiben möchten.
Fällt die Beratung positiv aus, akzeptieren Sie gleichzeitig unsere aus jahrelanger Erfahrung heraus abgeleitete Methodik. Wir haben spezielle Workshop-Formate entwickelt, um mit Ihnen gemeinsam alle nötigen Entscheidungsträger:innen mitzunehmen, eine Projektbeschreibung bzw. Entscheidungsvorlage zu entwickeln, um ihre Gremien zu überzeugen.
Ein erster Informationsworkshop inklusive Vorbereitung, Präsenz und Nachbereitung via Online-Gesprächen kostet 3.850 Euro. Der zweite Workshop-Abschnitt kostet 3.250 Euro, der dritte 2.650 Euro.
Dieser Prozess dauert in der Regel sechs bis zwölf Monate, weil Material gemeinsam aufbereitet wird und der Kreis der Entscheidungsträger:innen sich weitet. Einen Überblick über bestehende Standorte und das Modell in der Praxis finden Sie auf quartierpflege.de.
Wir verwenden viel Energie darauf, Ihren Standort an Bord zu holen. Wir suchen Partner:innen, die richtig wollen, unsere Aufwände verstehen und das Potenzial der QuartierPflege voll im Blick haben. Sind diese Voraussetzungen gegeben, muten die Kosten dann doch überschaubar an, denn Sie bekommen sehr viel Input und können Erfahrungswissen einsammeln. Wir hingegen setzen drei Arbeitstage in Präsenz ein und viele zusätzliche Telefonate, E-Mails oder Videocalls. Dabei wissen wir bis zum Schluss nicht, ob ihre Entscheidungsträger:innen positiv oder negativ reagieren. Dieses Risiko eines Arbeitsaufwandes ohne greifbaren Ertrag lassen wir uns vergüten.
Was die GfG zum Aufbau von QuartierPflege beiträgt
QuartierPflege wird gemeinsam mit Kommunen und den Partnern vor Ort aufgebaut. Die GfG erbringt selbst keine örtlichen ambulanten Pflegeleistungen. Ihre Aufgabe liegt in der Entwicklung des Modells, der Begleitung des Aufbauprozesses und dem Transfer zwischen den Standorten.
Strukturierter Aufbau: Die GfG begleitet den Weg von der gemeinsamen Zielklärung bis zur örtlichen Organisations- und Rollenstruktur. Dabei werden die Aufgaben von Kommune, Träger, Pflegelots:innen und weiteren Partnern aufeinander abgestimmt.
Anpassung an den Standort: QuartierPflege ist kein Angebot von der Stange. Der gemeinsame Modellrahmen wird mit der vorhandenen Pflege- und Unterstützungslandschaft, den regionalen Bedarfen und den jeweiligen Rahmenbedingungen verbunden.
Erfahrungen und Werkzeuge: Erkenntnisse aus bestehenden und im Aufbau befindlichen Standorten fließen in Vorlagen, Prozessbeschreibungen und Arbeitshilfen ein. Diese werden fortlaufend weiterentwickelt und für neue Standorte nutzbar gemacht.
Kooperation im Sozialraum: Die GfG unterstützt die Analyse relevanter Akteure und den Aufbau verlässlicher Kooperations- und Abstimmungsstrukturen. Vorhandene Pflegedienste, Beratungsstellen, Vereine, ehrenamtliche Strukturen und weitere Partner sollen dabei einbezogen werden.
Ziele, Qualität und Wirkung: Gemeinsam mit dem Standort werden Ziele, Verantwortlichkeiten und überprüfbare Entwicklungsschritte festgelegt. Dadurch können Erfahrungen systematisch ausgewertet und für die Weiterentwicklung des Modells genutzt werden.
Standortübergreifender Transfer: Die GfG bündelt Erkenntnisse aus den Modellregionen und bringt sie in fachliche, förderpolitische und politische Gespräche ein. Davon können sowohl bestehende als auch künftige Standorte profitieren.
Von der Planung zur Umsetzung: Die GfG unterstützt Kommunen und ihre Partner dabei, Erkenntnisse aus der Pflegestrukturplanung in konkrete, lokal tragfähige Strukturen der pflegerischen Versorgung zu überführen.
Fazit
Der besondere Beitrag der GfG liegt in der standortübergreifenden Entwicklung des Modells, der strukturierten Begleitung des örtlichen Aufbauprozesses sowie im Transfer von Erfahrungen und Werkzeugen und deren Verbindung mit den vorhandenen lokalen Strukturen.
